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21.02.2021

Gemeinsam für unsere Mitmenschen und für Nachhaltigkeit

Kühlschrankspende für Lebensmittelverteilung


Reinhard Getzlaff, Carola Pertinatsch, Hannes Stangl, Sylvia Prenner, Waltraud Wonka; c) M.Mitteregger
Reinhard Getzlaff, Carola Pertinatsch, Hannes Stangl, Sylvia Prenner, Waltraud Wonka; c) M.Mitteregger

Seit fast drei Jahren besteht das wichtige und nachhaltige Lebensmittel – Verteil – Projekt in der evangelischen Pfarre Gröbming. Ins Leben gerufen wurde es um Mitmenschen, die ein geringes Einkommen haben, mit kostenlosen Lebensmittel zu unterstützen, welche von den div. Lebensmittelmärkten gespendet werden. Für die Zwischenlagerung im Pfarrhof bedarf es eines Kühlschranks und dieser musste nun erneuert werden.

So initiierte der Club Soroptimist Steirisches Ennstal–Gröbming die Anschaffung eines neuen Gerätes und wollte diesen von den Clubgeldern finanzieren.  Daraufhin hat sich das E – Werk Gröbming unter Geschäftsführer Mag. Ernst Trummer spontan bereit erklärt, die Kosten zu übernehmen. Im Namen des SI Clubs Steirisches Ennstal durften Sylvia Prenner und Präsidentin Carola Pertinatsch den Kühlschrank an Herrn Pfarrer Mitteregger, Fr. Wonka und Hrn. Getzlaff übergeben. 10 freie Mitarbeiter kümmern sich darum, dass jeder anonym und unter Einhaltung der Coronamaßnahmen bei Bedarf Lebensmittel im evangelischen Pfarrhaus kostenlos abholen kann.
Somit wird sowohl den Mitmenschen als auch der Umwelt durch Vermeidung von Verschwendung von Lebensmittel geholfen werden.

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29.11.2020

Orange The World 2020

Orange The World mit und trotz Corona

Mithilfe von Gemeinden und Firmen ein oranges Zeichen setzen

Bogen Planai mit Rathaus Schladming (c) Luis Strimitzer
Bogen Planai mit Rathaus Schladming (c) Luis Strimitzer

Im Gegensatz zu den letzten beiden Jahren hat die heurige Kampagne ORANGE THE WORLD ganz andere Voraussetzungen mit sich gebracht. Alles musste online oder per Telefon abgewickelt werden. Deshalb war auch unsere Erwartung eher niedrig und eine abgespeckte Version der Vorjahre geplant. Womit wir nicht gerechnet haben, war die großartige Mithilfe vieler Gemeinden, die an uns herangetreten sind, um die Kampagne zu unterstützen. Es hat sich eine Dynamik entwickelt und uns gezeigt, dass unsere Botschaft der letzten 2 Jahre auf fruchtbaren Boden gefallen ist. Gemeinsam stellen wir uns gegen Gewalt an Frauen! Und so strahlen heuer das Schloss Trautenfels, das Schloss Thannegg in Moosheim, das Rathaus Schladming, das Stadtmuseum Schladming, der Congress Schladming, das Gemeindeamt Ramsau, die Kirche Haus im Ennstal und den Planai Zielhang mit dem Bogen und der Gondelbahn in orange. Für das Jahr 2021 haben wir sogar schon Zusagen für weitere Teilnehmer gewonnen. Wir sprechen oft über die Ziele und Inhalte von Soroptimismus. Orange The World zeigt uns, wie Soroptimismus gelebt wird und weltweit über Konfessionen, Hautfarben und Grenzen hinaus verbindet. Herzlichen Dank an alle Gemeinden und Firmen, die zum großen Erfolg der Kampagne in unserem schönen Ennstal beigetragen haben.

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Gemeindeamt Ramsau 1.jpegKirche Haus 2.jpg

16.11.2020

ORANGE THE WORLD 2020

Weltweite Kampagne von 25. November bis 10. Dezember

Unter der Schirmherrschaft von Schauspielerin Ursula Strauss erstrahlen im Rahmen der 16-tägigen UN Women Kampagne 223 öffentliche und private Gebäude und Objekte in Österreich in der Farbe der Solidarität: Orange.

Orange the World - 16 Tage gegen Gewalt an Mädchen und Frauen - (c) si österr. union
Orange the World - 16 Tage gegen Gewalt an Mädchen und Frauen - (c) si österr. union
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Gewalt an Frauen und Mädchen sichtbar machen – dies ist das Ziel der internationalen UN Women Kampagne ORANGE THE WORLD, bei der weltweit symbolträchtige Gebäude in orange Licht erstrahlen. Die 16 Tage gegen Gewalt an Frauen, welche jährlich zwischen dem 25. November – dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen – und dem 10. Dezember – dem Internationalen Tag der Menschrechte und zugleich Soroptimist-Tag – stattfinden, werden in Österreich seit 2017 gemeinsam von UN Women Austria, Soroptimist International Austria, dem Ban Ki-Moon Centre for Global Citizens und HeForShe Graz umgesetzt. Erste Group Bank AG, Energie Steiermark, T-Mobile Austria GmbH, UNIQA Österreich Versicherungen AG und die Raiffeisen Bankengruppe Österreich unterstützen diese wichtige Awareness-Kampagne heuer als Sponsoren in Österreich.

Bereits zum dritten Mal in Folge Schirmherrin der Kampagne in Österreich ist Ursula Strauss. Die Schauspielerin engagiert sich stark im Kampf gegen Gewalt an Frauen und Mädchen und tritt dafür ein, dass Gewaltopfer die Chance erhalten, sich mit ihren Erfahrungen in der Öffentlichkeit positionieren zu dürfen. Wie wichtig die Bewusstseinsbildung der Bevölkerung zu diesem Thema auch in Österreich 2020 immer noch ist, zeigen die Statistiken: 20 Prozent aller österreichischen Frauen ab 15 Jahren waren bereits von körperlicher und/oder sexueller Gewalt betroffen. 35 Prozent aller Frauen in Österreich wurden bereits sexuell belästigt. Viele Frauen sehen jedoch noch immer von Anzeigen ab. Der Handlungsbedarf ist weiterhin riesig, weshalb sich ORANGE THE WORLD auf Bewusstmachen, Vorbeugen und Reagieren fokussiert.

Um die Thematik in den öffentlichen Diskurs zu rücken, wird auch dieses Jahr in ganz Österreich ein sichtbares – oranges – Zeichen gesetzt. Die praktische Umsetzung der Kampagne in den Bundesländern wird von den 60 Soroptimistclubs in ganz Österreich forciert. „Die Bekämpfung der Gewalt an Frauen ist eines der obersten Ziele von Soroptimist International. Durch unser flächendeckendes Netzwerk in ganz Österreich war es uns auch heuer möglich, ein aktiver Partner für UN Women zu sein.“, erklärt Unionspräsidentin Dr.in Eliette Thurn. Das Wiener Volkskundemuseum, die Albertina, der Uniqa Tower, der Grazer Uhrturm, das Goldene Dachl in Innsbruck und das Schloss Mirabell in Salzburg sowie das Vorarlberger Landestheater in Bregenz – dies sind einige der bekanntesten Beispiele der mehr als 160 öffentlichen Gebäude in Österreich, die orange beleuchtet werden. Die Anzahl der beleuchteten Gebäude konnte somit seit dem österreichischen Start der Kampagne 2017 beinahe verdreifacht werden.

Der erfolgreiche Schwerpunkt von 2019, welcher auf der Einbeziehung von Krankenhäusern und der Sichtbarmachung der dort beschäftigten Opferschutzgruppen lag, wird 2020 weitergeführt. So erstrahlen wieder zahlreiche Krankenhäuser in orangem Licht. Zusätzlich liegt der Fokus dieses Jahr auf den Universitäten – im Besonderen medizinischen Fakultäten. In diesem Zusammenhang werden auch interdisziplinäre Podiumsdiskussionen zum Thema Gewalt an Frauen organisiert. Es wird Vieles umgesetzt werden in den 16 Tagen gegen Gewalt an Frauen – und die Botschaft ist klar: Hinsehen. Handeln.

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06.04.2020

Das Zuhause – ein gefährlicher Ort

Notfall-Telefonnummern und Beratungs-Webseiten

Es gibt Situationen, die bedauerlicherweise Gewalt in der Familie fördern. Wir kennen den Anstieg an Gewaltausbrüchen zu Feiertagen, in Ausnahmesituationen und in Fällen von Hilflosigkeit. Und fast immer sind Frauen und Kinder die Leidtragenden. Aber auch die Männer brauchen Hilfe.

Gewalt gegen Frauen gibt es in unterschiedlichen Formen – als physische, sexuelle, soziale oder ökonomische Gewalt. Immer jedoch geht es um Macht, Unterdrückung und Hilflosigkeit. Und immer fühlen sich die Opfer allein, verletzt und unsichtbar. Sie verstecken ihre Leid aus Scham und der Angst vor gesellschaftlicher Ächtung.
Dabei gibt es Hilfe in den Gewaltschutzabteilungen der Krankenhäuser bzw. der Bundesländer.  Es gibt für Betroffene Möglichkeiten sich beraten zu lassen – anonym und rund um die Uhr; oder im Gefahrenfall eine SMS an die Polizei zu senden.  Hier gibt es eine Liste von Ratschlägen, die Frauen in Gewaltbeziehungen in verschiedenen Situationen helfen können: lebensart.at/
Autonome Frauenhäuser
Frauenhelpline
0800 222 555
Polizei 133
Polizeitnotruf per SMS: 0800 133 133 (zugleich Notruf für Gehörlose)
Gewaltschutzzentrum
Frauenberatung St. Johann

Eine wirkungsvolle Hilfe wäre aber auch die Zivilcourage der Umgebung. Die Wahrnehmung von Familienstreit, Schlägen, Misshandlungen mag vielleicht ein unangenehmes Gefühl auslösen – Wegschauen macht es aber nicht besser.  Wer Gewalt wahrnimmt, kann sie unterbrechen (z. B. an der Tür klingeln) oder zumindest die Polizei verständigen.  Das kann die Situation entschärfen – auch wenn die Betroffenen sich vielleicht im ersten Moment nicht dankbar erweisen.


Hilfe für Männer
Männer, die gewalttätig geworden sind, brauchen aber ebenso Hilfe wie ihre Opfer.  Anlaufstelle für sie sind ebenfalls Gewaltschutzzentren, aber auch  Männerberatungen, die ein spezielles Anti-Gewalt-Programm anbieten.

Männerberatung in Wien  +43 1 603 2828
Männerberatung St.Pölten

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09.12.2019

Nepalhilfe über den Verein Kulng

Auch heuer übergaben wir wieder eine Spende für das Dorf Bung an Kurt Speer welcher unser Ansprechpartner für unsere Nepalhilfe ist. Der Bau der Wasserleitung und der Trockentoiletten ist laut Bericht bereits in der Endphase.

Ein Highlight im Jahr 2019 war für 2 Clubschwestern (Christine und Gerlinde) eine zweiwöchige Nepal-Reise, bei der sie unter anderem das Projekt „Eine Chance auf Zukunft“ des Soroptimist Club Windischgarsten-Kremstal unter der engagierten Leitung von Frau DI Christiane Holter begleiten durften. Sie trafen dort Prof. Dr. Ram Shrestha (den charismatischen "Bergdoktor von Nepal" https://www.youtube.com/watch?v=2DSFWtNobOM ), der ein Krankenhaus in Dhulikhel aufgebaut hat und in zahlreichen Projekten nepalesischen Frauen und damit auch deren Familien ein besseres Leben ermöglicht.


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